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Apple stellt iBooks 2 und den neuen iBooks Author vor

Apple hat heute auf einem Media Event in New York eine neue Version der iBooks App für iPad und iPhone vorgestellt. Ausserdem gibt es ab sofort im Mac App Store das neue iBooks Author, ein Programm, mit sich sehr einfach eBooks erstellen und veröffentlichen lassen.

Zusammen mit der neuen iTunes U App, die ebenfalls präsentiert wurde, wenden sich die Neuvorstellungen in erster Linie an Schüler und Studenten. Apple arbeitet mit den größten amerikanischen Schulbuchverlagen zusammen und will mit iPad eine digitale Alternative zum Schulbuch etablieren.

Allerdings hat mit iBooks Author hat nun jedermann die Möglichkeit, einfach und schnell digitale Inhalte für iPad zu entwickeln. Dies war bisher nur mit großem Aufwand, Fachwissen und kostenpflichtiger Software möglich. Das neue Programm bietet sich z.B. zum Erstellen firmeneigener Handbücher an, die auch Filme und Audiodateien enthalten können und sehr leicht auf dem Laufenden gehalten werden können. Architekten können mit iBooks Author Präsentationen erstellen, die dann beim Kunden interaktiv auf dem iPad präsentiert werden. Wir werden die neuen Möglichkeiten, die sich dadurch bieten in den nächsten Wochen genau unter die Lupe nehmen und darüber berichten.

iBooks 2 im App Store ( kostenlos, unversial )
iBooks Author im Mac App Store ( kostenlos, nur für OSX Lion )
iTunes U im App Store ( kostenlos, unversial )

Autor: Gerhard Bauer

Dipl. Ing. Innenarchitekt ByAK / Apple Certified Technical Coordinator 10.9

4 Kommentare

  1. iBooks ist ein begrüßenswerter Ansatz, der die Hegemonie von Amazon anknacksen könnte aber ich hoffe doch sehr, dass sich Apple zumindest in Deutschland aus dem Schulbuchbereich raushalten wird. Hier wird schon zu viel privatisiert.

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  2. Gerhard Bauer

    22/01/2012 @ 19:51

    Ich sehe momentan keine Hegemonie von Amazon, aber natürlich zielen iBooks 2 und die dazugehörige Software darauf ab, diesen Markt für Apple weiter zu erschließen und Amazon Paroli zu bieten. Inwieweit die deutschen Schulbuchverlage auf diesen Zug aufspringen, wird sich zeigen. Sinn macht das Ganze für Schüler nur dann, wenn mehr oder weniger alle Bücher verfügbar sind.

    Antworten

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